Klara ist stolz auf ihren riesen Becherturm

Wir sind endlich unterwegs.
Der 31.7, super lange unser Startdatum und dann steht man plötzlich mit gepacktem Rucksack da und verabschiedet sich.
Und ist dann weg.
Erstmal zwischen Bamberg und Bayreuth auf ein Technofestival, Klangtherapie. Zum arbeiten, nicht zum feiern, obwohl es bei dem Alkoholverkauf schon Überschneidung gab.
24 Stunden, 4 Tage am Stück. Immer ein leichtes Wummern im Ohr, Technobeat die Nacht durch, wir schlafen auf dem Gelände.
Man ist in einer komischen Blase, liebe Leute um einen und da wir aber die letzten Jahre auch schon auf dem Festival gearbeitet haben, fühlt es sich noch lange nicht nach reisen an.

Wir finden schon auf dem Festivalgelände jemanden, der uns nach Sachsen mitnehmen kann, bis kurz vor Dresden. David fährt das Wohnmobil von ’92, die drei, die uns mitnehmen, haben nüchterne Fahrer gebraucht. Klappt alles wunderbar und wir trampen von da das erste mal richtig. Also am Rasthof Leute ansprechen und, tadaa, klappt.
Wir fahren noch knapp eine Stunde mit zwei Franzosen, Alex und Oliver. Das Auto riecht nach Käse, Maroilles, die Kühlbox ist ausgefallen.
Englisch-französisch Mix und eine sehr schöne erste Fahrt bis zu Klaras Großeltern in ein kleines, sächsisches Kaff.

Endlich mal nichts tun!