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Eine Runde Rum Beiträge

Zwei Wochen Uruguay

Gegenüber vom Grenzgebäude ist ein Imbisswagen, ein paar Hunde dösen im Schatten und heben ab und zu den Kopf, wenn jemand was bestellt. Ein Mann mit ähnlich ausdrucksloser Mine wie die Hunde, trinkt sein Bier und zwei Jugendliche bereiten das Essen für den Abend vor. Wir kaufen Wasser, können noch…

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Tapioka

In Olinda ist Karnevalvorbeitung, lange vor dem eigentlichen Höhepunkt des Festes, aber alle sind auf den Gassen und Straßen zwischen den Kolonialbauten. Musikgruppen und tanzende Menschen, an jeder Ecke Bierverkäufer mit großen Thermoboxen und Streetfoodstände. Hier sehen wir das erste Mal Tapioka. Prinzipiell ist Tapioka einfach nur eine Bezeichnung für…

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City without horizon

Wir stehen im 23. Stock am Fenster. Lichter und Leute auf dem Platz vor dem Haus und Hochhäuser bis ins Nichts. Ja, tatsächlich. In dieser Stadt gibt es keinen Horizont. Nirgendwo. Am ersten Abend merken wir, die drei geplanten Tage sind zu wenig. Die Stadt fesselt uns von den ersten…

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Pão de queijo

Schon bei unserer ersten Trampstrecke, als wir erzählen, dass wir in den Süden wollen, strahlt unser Lift und schwärmt von Pão de queijo vor. Kleine Brote gefüllt mit Käse. Verstehen wir zumindest so und es landet auf unserer Liste an Sachen, die wir probieren wollen, sobald wir vor Ort sind.…

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Eine Stadt aus vielen Städten

Über Rio zu schreiben ist wahnsinnig schwierig, es ist keine überschaubare Stadt, mit einem Stadtviertel, vielleicht noch einem Univiertel mit etwas mehr Subkultur. Rio erstreckt sich nicht von einem Mittelpunkt, nicht mal auf einer Fläche. Von überall sieht man im Hintergrund grüne Hügelkuppen, die einzelnen Stadtviertel in den Tälern dazwischen.…

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Durch grüne Hügel

Verschwitzt stehen wir mit unseren Rucksäcken an der staubigen Straße, ein letztes Mal der Weg von dem Festival nach Piata und für uns dann weiter nach Rio de Janeiro. Natürlich warten noch viele andere auf einen Lift in die Stadt. Es bieten auch ein paar Autos einen Shuttleservice an, das…

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Lange an einem Fleck im Nirgendwo

Unsere Kleidung riecht nach Lagerfeuerrauch, als wir am nächsten Morgen im Zelt in diesem märchenhaft verwurzelten Wald aufwachen und zum ersten Mal bei Tageslicht das Gelände anschauen, auf dem in einem guten Monat das Psy-Festival Ressonar stattfinden soll. Wir haben nach einem Ort gesucht, an dem wir länger bleiben können,…

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Vom Meer in die Berge

Schlange stehen, warten, bis die Grenzbeamten auf’s Schiff kommen. Mit einer Stunde Verspätung ist es dann soweit und wir bekommen unseren Stempel in den Pass. Neunzig Tage Brasilien, bei denen wir jetzt schon ahnen, dass wir sie voll ausnutzen werden. Bis zum 27. Februar 2020 haben wir Zeit das Land…

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